BUEZ
 
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Bauerngarten mit verschiedenen, ausführlich beschriebenen Nutz- und Zierkräutern. Das Gebäude im Hintergrund mit dem Schrägdach ist das Besucherzentrum mit Café. (August 2009)

Nordöstlich des Flecken Barnstorf entstand auf dem Gelände einer stillgelegten und demontierten Erdgasreingungsanlage der “Wintershall AG” ein Beispiel für die Umwandlung einer Industriebrache in einen Naherholungs- und Naturerlebnisraum. In diesem “Barnstorfer Umwelterlebnis-Zentrum (BUEZ)” wurden verschiedene typische Kleinbiotope der Landschaft des Kreis Diepholz angelegt, die der Besucher wie einen botanischen Naturgarten erkunden kann. Aber nicht nur das: Auf dem Gelände befindet sich auch ein großes Besucherzentrum mit Café, sowie verschiedene Häuser, die von Gruppen für Seminare und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden können. Außer den Biotopen und den dazugehörenden Gebäuden sind auf dem Gelände eine Wertstoff-Annahmestelle, sowie eine Windkraft- und eine Solarkraftanlage. Das BUEZ ist eine gemeinnützige GmbH. 

Eine besondere touristische Attraktion sind die Fahrten mit “Jan Spieker” vom BUEZ aus zum “Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ)” im Goldenstedter Moor und zurück. Am NIZ können sich die Gäste auf dem dortigen Moorlehrpfad ausführlich über die Natur der Hochmoore informieren. Auch dort gibt es ein Besucherzentrum mit Seminarräumen und Café, das sogenannte “Haus am Moor”.

Weil das BUEZ nicht ständig geöffnet hat, ist eine vorherige Erkundigung der Öffnungszeiten und des Fahrplanes unerläßlich. Sie finden diese unter den Links rechts auf dieser Seite.

 

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Teich mit Steg zur Beobachtung von Kleinlebewesen (August 2009).

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Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii) an einer Blumenwiese. Hier finden sich tatsächlich unzählige Schmetterlinge (August 2009).

Webtipps:

Barnstorfer Umwelterlebnis-Zentrum Die offizielle Website des BUEZ finden Sie hier.

NIZ Goldenstedt. Zum Naturschutz- und Informationszentrum “Haus am Moor” im Goldenstedter Moor geht es hier.

 

ASTERN

Astern - schwählende Tage,
alte Beschwörung, Bann,
die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die goldenen Herden
der Himmel, das Licht, der Flor,
was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Ersehnte,
den Rausch, der Rosen Du -
der Sommer stand und lehnte
und sah den Schwalben zu,

noch einmal ein Vermuten
wo längst Gewißheit wacht:
die Schwalben streifen die Fluten
und trinken Fahrt und Nacht.

[Gottfried Benn]

 

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Magerstandort mit typischen Pflanzen. Auffällig sind die Essigbäume (Rhus hirta), die sehr gut auf trockenen Sandböden gedeihen. Sie wurden als Zierbäume aus Nordamerika bereits um 1620 eingeführt und sind hier mittlerweile verwildert und zu quasi-einheimischen Bäumen geworden (August 2009). 

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Gemüsegarten des BUEZ mit Gemüsen für die Norddeutsche Küche. (August 2009). 

© Otwin Skrotzki