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Das Ochsenmoor am Südufer des Dümmer im Bereich der Huntemündung ist ein ehemaliges Niedermoor, das trockengelegt und in Weideland umgewandelt wurde. Im Zuge der Dümmersanierung und des wachsenden Bewußtseins für den Naturschutz wurde es in den 1990er Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen, und seine Wiesen wiedervernäßt. Da die Feuchtwiesen ein bedeutendes Rückzugs- und Brutgebiet seltener Vogelarten sind, werden sie durch kontrollierte extensive Bewirtschaftung erhalten und nicht in Niedermoor renaturiert. Der Wasserstand wird durch die Naturschutzbehörde kontrolliert und reguliert. Die winterlichen Überflutungen, wegen derer der Dümmer einst eingedeicht worden war, sind im Ochsenmoor heute beabsichtigt und künstlich herbeigeführt.
Der sehr einsam mitten im Ochsenmoor liegende Schäferhof wurde Anfang der 1950er Jahre im Rahmen des Eindeichungsprojektes des Dümmers angelegt. Hier werden noch heute die Schafherden zur Landschaftspflege gehalten. Früher befand sich im Wohngebäude des Schäfers auch eine kleine Gastronomie, ursprünglich wohl für die Bauern, welche die Wiesen und Weiden des Ochsenmoors bewirtschafteten. Später wurde die Gastronomie im Sommer gern von Wanderen, Radwanderen und Anglern genutzt, mußte aber schließlich wegen Unrentabilität (einsame Lage) eingestellt werden. Im Jahre 2009 wurde überraschend eine neue Gastronomie eröffnet.
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