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Der südöstlich des Dümmer liegende, 181 m hohe Stemweder Berg ist im Gegensatz zu allen anderen Erhebungen der Region keine Moräne, sondern ein kleiner, durch Geotektonik hochgedrückter Mittelgebirgshügel. Er ist mit Laub- und Mischwald bedeckt und besteht aus Kalksandstein, ehemaligem Meeresboden aus der Zeit vor 100 Millionen Jahren. Nicht selten findet man in den Gesteinsbrocken Fossilien ausgestorbener Meerestiere. Die Hänge des Stemweder Berg bestehen aus recht fruchtbarem Lößboden und bilden damit ebenfalls eine Ausnahme innerhalb der moorigen und sandigen Dümmerniederung.
Sandstein war früher ein beliebtes Baumaterial. Allerdings ist der des Stemweder Berges zum Hausbau zu porös und nicht fest genug. Er wurde aber häufig für Einfriedigungsmauern verwendet, von denen man noch heute in der Region um den Berg einige finden kann.
Längs über den Berg verläuft die Südgrenze des Landkreises Diepholz. Sie ist gleichzeitig die Südgrenze des Bundeslandes Niedersachsen und bildete früher die Staatsgrenze zwischen den Königreichen Hannover und Preußen. Einige Grenzsteine aus jener Zeit existieren noch im Wald verborgen. Sie zeigen auf der preußischen Seite ein eingemeißeltes “P”, und auf der hannoverschen Seite ein “H”.
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